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Pressemeldungen | 05.07.2022

BORA – hansgrohe aufmerksam bei Jumbo-Visma Attacke auf Etappe vier der Tour de France

Obwohl auch auf der ersten Tour Etappe auf französischem Boden wenig Wind herrschte, wurde das Rennen am Ende dennoch überraschend offensiv gefahren. Wieder bestimmte M. Cort die Anfangsphase, diesmal gemeinsam mit A. Perez, doch die Ausreißer spielte am Ende keine Rolle. Auf den welligen letzten 60 Kilometer war das Tempo im Feld konstant hoch und BORA – hansgrohe zeigte sich einmal mehr an der Spitze des Feldes. Mit einer überraschenden Attacke an der letzten Bergwertung des Tages fuhr Jumbo-Visma  das Feld völlig auseinander. W. Van Aert setzte an der Kuppe die entscheidende Attacke, während Aleks Vlasov immer in Schlagdistanz zu den anderen GC Fahrern blieb. Am Ende holte Danny Van Poppel eine weitere Top-Ten-Platzierung und in der Gesamtwertung befinden sich mittlerweile vier Fahrer von BORA – hansgrohe unter den ersten 20. 

 

Ergebnisse

01       W. Van Aert                       4:01:36

02       J. Philipsen                         + 0:08

03       C. Laporte                          + 0:08

07       D. Van Poppel                   + 0:08

 

Von der Ziellinie

“Am letzten Anstieg bin ich zuerst zu tief gegangen und musste dann etwas rausnehmen, um einen Rhythmus zu finden. Der Berg war auch länger, als ich dachte. Aber ich bin ruhig geblieben und schnell wieder zurückgekommen. Am Ende habe ich mich auf den Sprint konzentriert, aber es war schwierig, weil es keine echte Ordnung mehr gab. Ich musste auch während des Tages schon einiges investieren, denn das Wichtigste ist immer Aleks vorne zu halten. Aber wieder ein Top Ten Ergebnis, damit bin ich zufrieden und das ist auch für das Team ein schönes Resultat.” – Danny Van Poppel

“Das war eine harte Attacke von Jumbo. Aber ich war in guter Position, denn die Jungs haben mich immer vorne gehalten. Die Abfahrt vor dem Anstieg habe ich nichts riskiert und ich hatte schon in der Kurve vor dem Berg ein kleines Loch, obwohl ich unter den ersten 10 war. Ich bin dann mit Pogacar gefahren und meine Beine waren gut. Die Favoriten waren schnell wieder zusammen und am Ende ist nichts passiert.” – Aleksandr Vlasov

“Gratulation an Wout und sein Team, das war eine tolle Show und ein toller Plan. Wir dachten zwar, dass jemand am Ende etwas versuchen wird, aber diese Konsequenz war schon beeindruckend. Für uns war es in jedem Fall wieder ein guter Tag. Die Jungs haben Aleks immer vorne gehalten und er war am letzten Anstieg dort, wo er sein musste. Taktisch hat sich für uns auch nichts verändert.” – Rolf Aldag, sportlicher Leiter

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