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Pressemeldungen | 27.10.2020

Nach langer Flucht in der Ausreißergruppe belegt Ide Schelling den 8. Platz auf der 7. Etappe der Vuelta a España

Nach dem ersten Ruhetag machte sich heute das Fahrerfeld auf eine anspruchsvolle 160 km lange Reise von Vitoria Gasteiz nach Villanueva de Valdegovia. Zweimal musste der Puerto de Orduna (1. Kat) bewältigt werden. Von der Kuppe der zweiten Überquerung waren es dann weniger als 20 km bis das Peloton das Ziel erreichte. Nach einer Reihe von erfolglosen Versuchen, gelang es einer 34 Mann starken Ausreißergruppe, darunter auch Ide Schelling, vom Feld wegzukommen. Das Peloton, angeführt vom Team Ineos Grenadiers, hielt die Spitzengruppe an der kurzen Leine und der Abstand betrug nie mehr als rund drei Minuten. Mit rund 60 km bis zum Ziel stürzte Jay McCarthy und musste leider zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden und ist damit nicht weiter im Rennen.

In der entscheidenden Rennphase kam es zu mehreren Attacken, wobei auch Ide Schelling versuchte sich aus der Gruppe der Führenden abzusetzen. Letztlich gelang es einem Quintett eine kleine Lücke zu reißen, während dahinter eine kleine Verfolgergruppe um Ide den Führenden nachjagte. Auf den finalen 10 km bekämpften sich die Spitzenreiter untereinander und am Ende griff M. Woods erfolgreich aus der Gruppe an und querte den Zielstrich als Erster. Ide konnte nur 13 Sekunden hinter dem kanadischen Sieger als Achter das Ziel erreichen, während Felix Großschartner seinen 6. Rang in der Gesamtwertung behauptete.

Im Moment liegen uns leider noch keine nähere Information über den Ausmaß von Jays Verletzungen vor, aber sobald wie möglich werden wir ein Update über den Zustand unseres australischen Fahrers geben.

 

Ergebnis

01 M. Woods                    3:48:16

02 O. Fraile                             +0:04

03 A. Valverde                         +0:08

08 I. Schelling                         +0:13     

 

Reaktionen im Ziel

„Wir begannen mit einer Ausreißergruppe von 15 Fahrern, die sich dann im ersten Anstieg stark vergrößerte. Die Gruppe arbeitete jedoch gut zusammen. In der letzten Steigung fühlte ich mich gut und konnte vorne dabeibleiben. Danach setzten sich fünf Fahrer ab und wir konnten sie trotz guter Zusammenarbeit nicht mehr einholen. Ich war nah dran, hatte aber zum Schluss keine guten Beine mehr und konnte letztlich nicht mehr um den Sieg mitkämpfen." - Ide Schelling

„Heute war wieder ein hart umkämpfter Tag. Von Anfang an wurde Vollgas gefahren. Es hat lange gedauert bis eine Fluchtgruppe entstand. Wir waren da mit Ide vertreten, und wir können mit seiner Performance sehr zufrieden sein. Mit der starken Spitzengruppe war heute nicht viel mehr möglich. Felix hat sich an den andren GC-Fahrern orientiert und ist in der selben Zeit geblieben. Also ein doch zufriedenstellender Tag. Es ist natürlich traurig, dass Jay durch seinen Sturz jetzt aus dem Rennen ist.“ - André Schulze, Sportlicher Leiter

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