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Pressemeldungen | 15.09.2021

BORA-hansgrohe zeigt offensives Rennen beim Grand Prix de Wallonie – Patrick Konrad wird am Ende Siebter

Der Grand Prix de Wallonie ist eines der wichtigsten belgischen Eintagesrennen im Herbst und mit seinem hügeligen Profil, das den Ardennenklassikern ähnelt, besonders für Puncheure mit Kletterfähigkeiten geeignet. BORA-hansgrohe schickte aus diesem Grund ein starkes Team an den Start der 208 Kilometer zwischen Aywaille und der Citadelle de Namur, angeführt von Tour-de-France-Etappensieger Patrick Konrad und Sibiu-Tour-Gewinner Giovanni Aleotti. Das Rennen war geprägt von einem konstant hohen Tempo und vielen Attacken, vor allem BORA-hansgrohe-Fahrer Nils Politt zeigte eine starke Leistung, als er rund 50 Kilometer vor dem Ziel gleich mehrere Angriffe startete. Im schnellen Finale war es dann aber Patrick Konrad, der bis auf die letzten Meter hinauf zur Citadelle de Namur um den Sieg kämpfte. Am Ende überquerte der Österreicher die Ziellinie auf einem starken siebten Platz.

Ergebnis

01 Christophe Lapore
02 Warren Barguil
03 Tosh Van der Sande
...
07 Patrick Konrad

Von der Ziellinie

„Wir wollten das Rennen so schwer wie möglich machen und sind deshalb schon früh in die Offensive gegangen. Das ist uns sehr gut gelungen. Der Plan war dann, dass ich am vorletzten Berg attackiere, um in einer kleineren Gruppe anzukommen. Das habe ich versucht, leider konnte ich mich aber nicht entscheidend vom Feld absetzen. Zum Schluss kam es zum Sprint einer großen Gruppe. Wir haben unser Bestes gegeben und sind ein offensives Rennen gefahren, daher können wir mit unserer Leistung zufrieden sein.“ – Patrick Konrad

„Unser Ziel war heute, ein offensives Rennen zu fahren, um eine große Gruppenankunft mit den endschnellen Fahrern zu verhindern. Mit Ide Schelling, Giovanni Aleotti und Patrick Konrad haben wir dabei ein Team mit starken Fahrern ins Rennen geschickt, denen solche Klassikerprofile liegen. Im Finale hat Patrick eine gute Leistung gezeigt und auf den letzten 15 Kilometern sogar attackiert. Leider wurde er aber wieder vom Feld eingeholt. Dass er es dann im Sprint trotzdem auf die siebte Position geschafft hat, zeigt seine Klasse. Ich möchte dem Team insgesamt ein Lob aussprechen für die offensive Fahrweise. Leider hat sich diese am Ende nicht bezahlt gemacht, aber das ist der Radsport.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Foto: Bettiniphoto (Archiv)

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