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Pressemeldungen | 02.07.2022

Starker vierter Rang für Danny Van Poppel beim ersten Massensprint der Tour de France

Wie erwartet endete die zweite Tour-Etappe heute in einem Massensprint. Da die meiste Zeit der Wind von vorne kam, war das Rennen zu Beginn weniger hektisch als erwartet, obwohl dennoch eine gewisse Anspannung im Feld zu spüren war. Nachdem auch der letzte Fahrer einer frühen Ausreißergruppe gestellt war, entbrannte das Rennen so richtig bei der Einfahrt zur Great Belt Bridge. Dort ereignete sich ein erster Massensturz, in dem auch das Gelbe Trikot zu Boden ging. Das Rennen lief zwar wieder zusammen, allerdings brachte ein zweiter Sturz rund 1,5 Kilometer vor dem Ziel wieder einige Fahrer zu Fall. BORA – hansgrohe war den ganzen Tag über in guter Position im Feld zu sehen und man konnte heute auch alle Stürze vermeiden. Am Ende war Danny Van Poppel noch am Sprint beteiligt und landete letztlich auf dem vierten Rang. F. Jakobsen holte den Etappensieg, während das Gelbe Trikot auf die Schultern von W. Van Aert wechselte.  

Ergebnisse

01       F. Jakobsen                       4:34:34

02       W. Van Aert                       + 0:00

03       M. Pedersen                      + 0:00

04       D. Van Poppel                  + 0:00

 

Von der Ziellinie

“Ich denke, es ist ein Talent von mir, auch ohne echten Lead-out ein Hinterrad im Sprint zu finden. Nach der Brücke war das Rennen extrem schnell und Groenewegen hatte vor mir Probleme. Ich hatte die Kraft an ihm vorbeizugehen und wollte eigentlich früh antreten, doch es war zu viel Gegenwind. Ich bin dann auch im Sprint an einem Hinterrad mitgegangen und mit dem vierten Rang bin ich sehr zufrieden.” – Danny Van Poppel

“Es war schon ganz anders heute, als ich es erwartet hatte. Ich dachte es wären sicher viele Fans am Start und im Ziel, aber sie waren überall entlang der Strecke, 200 km lang. Ich war auch darauf vorbereitet, dass es hektisch sein würde, und das war es auch. Aber das Team hat einen guten Job gemacht und wir waren immer in guter Position und konnte alle Probleme vermeiden. Am Ende war es ein Tag, an dem ich Kraft sparen konnte.“ – Aleksandre Vlasov

“Eigentlich lief das Rennen genau wie wir erwartet hatten. Durch den Gegenwind war es weniger stressig zu Beginn, allerdings hatten dadurch am Ende auch noch viele Fahrer ein paar Körner übrig und das Final war dann umso gefährlicher. Für uns war es ein guter Tag. Wir waren immer vorne und konnten auch die Stürze vermeiden. Dass Danny am Ende noch Vierter wird, ist ein schönes Plus und gut für die Moral.” – Rolf Aldag, sportlicher Leiter

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