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Team News | 15.05.2021

BORA-hansgrohe verpasst Top-Ergebnis auf Königsetappe der Tour de Hongrie

Am vierten Tag der Tour de Hongrie stand mit 202 Kilometer und über 3200 Höhenmetern die Königsetappe der Rundfahrt auf dem Programm. Während die ersten 100 Kilometer der Etappe über weitestgehend flaches Terrain führten, so sollte es mit einem Anstieg der zweiten Kategorie zur Rennhälfte und dem finalen Schlussanstieg mit über 15 Kilometer Länge ein Tag für die Bergfahrer werden. Nach der ersten Sprintwertung des Tages konnte sich eine vier Mann Spitzengruppe formen, welche das Rennen über weite Teile bestimmte. Ungefähr 30 Kilometer vor dem Ziel attackierte Patrick Gamper aus dem Peloton, um einen taktischen Vorteil für das Finale herauszufahren. Allerdings konnte sich Gamper nicht entscheidend absetzen und wurde am Fuß des Schlussanstiegs wieder vom Hauptfeld gestellt. Frederik Wandahl konnte bis zwei Kilometer vor dem Ziel mit den Besten des Tages mithalten und erreichte das Ziel mit 1:22min Rückstand außerhalb der Top-Ten. Am morgigen Sonntag steht mit 92 Kilometern auf einem Rundkurs in Budapest die letzte Etappe auf dem Programm.

 

Ergebnis

01 D.Howsen                               4:55:50

02 B.Hermans                              +0:09

03 A.Tiberi                                   +0:15 

 

Reaktionen im Ziel

Wir haben heute versucht mit Frederik auf Ergebnis zu fahren. Um ihn besser unterstützen zu können hat Patrick einige Kilometer vor dem Berg die Initiative ergriffen und gehofft, dass sich der ein oder andere Fahrer anschließen würde. Alleine war es für ihn jedoch schwierig, sodass wir geschlossen in den Schlussanstieg gefahren sind und versucht haben Frederik in Position zu bringen. Leider hat es für ihn nicht ganz gereicht und er kam um Position 20 ins Ziel. Der Rest des Teams hat sich für die morgige Etappe geschont, bei der wir nochmal auf eine Chance im Sprint hoffen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

„Ich habe heute im letzten Anstieg alles gegeben, aber das Tempo war super hoch und als die Attacken starteten, konnte ich einfach nicht mehr reagieren. Natürlich ist es nicht das Top-Ergebnis, auf welches wir gehofft haben, aber ich bin trotzdem zufrieden mit meiner Leistung an einem so harten und langen Tag. Jetzt heißt es volle Konzentration auf morgen und die letzte Etappe.“ – Frederik Wandahl

 

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