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Pressemeldungen | 27.02.2021

Nils Politt sprintet auf den 10. Platz bei Omloop Het Nieuwsblad

Beim ersten der flämischen Klassiker der Saison ging es von Gent über 200 km, 13 Hellinge und 9 Kopfsteinpflastersektoren nach Ninove. Trotz eines maximalen Vorsprungs von fast 9 Minuten wurde die 5-Mann Ausreißergruppe gleich vor dem dritten Anstieg des Lebergs von einer starken Gruppe, unter ihnen Alaphilippe, Ballerini und Van Avermaet, eingefangen. Nach einem erfolglosen Angriff von dem Weltmeister wurde diese kleine Gruppe auf den ersten Metern der Mauer von Geeradsbergen zurückgeholt. Es kam dann zu einer Reihe von Attacken, wobei Moscon sich vom Feld lösen konnte, wurde aber am Gipfel des Bosbergs von einem ziemlich großen Verfolgerfeld wieder geschluckt. Es befanden sich immer noch mehrere schnelle Männer im Feld, und es sah so aus, als ob das Rennen unerwarteterweise in einem Massensprint entschieden werden würde. Nils Politt war für BORA - hansgrohe auch mit dabei und konnte sich auf den letzten Kilometer noch weiter nach vorne in eine gute Position manövrieren. Im Finale konnte der Deutsche letztendlich auf den zehnten Platz sprinten. Teamkollege Marcus Burghardt, der heute mit weniger als 50 km bis zum Ziel in einen Sturz verwickelt war, musste das Rennen leider aufgeben, und wird für das morgige Kuurne-Brussel-Kuurne durch Maciej Bodnar ersetzt.

 

Ergebnis

01 D. Ballerini         4:43:03

02 J. Stewart                 +0:00

03 S. Vanmarcke           +0:00

10 N. Politt                    +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Het Nieuwsblad wird nur selten in einem Massensprint entschieden, und das Finale war ziemlich schwer. Am Ende waren immer noch viele schnelle Fahrer mit dabei und die letzten Kilometer waren wirklich hektisch. Aber ich muss sagen, das Team hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Es gab ein paar Probleme am Molenberg, wo keiner vorne war um die Nachführarbeit zu übernehmen. Aber am Ende haben alle eine wirklich tolle Leistung hingelegt und ich bin mit meiner Top-10 Platzierung sehr zufrieden." - Nils Politt

„Unsere belgische Frühjahrskampagne begann mit einem harten Rennen, bei dem wir unser Bestes gegeben haben. Nils Politt war heute unser Leader und wir wollten uns auf ihn konzentrieren und ihm die Möglichkeit geben, in der bestmöglichen Position zu sein, um mit um den Sieg zu kämpfen. Nach dem Molenberg war er nicht in der besten Position, der Gruppe um Alaphilippe zu folgen, aber das Team investierte dann, die Lücke zu schließen, ein Beispiel von guter Zusammenarbeit. Im Finale sprintete er auf den zehnten Platz und ich glaube, das ist das beste Ergebnis, das wir unter den Bedingungen heute erreichen konnten." - Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

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